Im Gespräch: David Kitzmüller

David Kitzmüller ist Vortragender für E-Marketing an der FH Steyr. Er hat seine Hobbies zum Beruf gemacht und hat uns erzählt, welche Herausforderungen es „am anderen Ende des Hörsaales“ gibt.

David Kitzmüller

Schon in der Schule war Musik sein Lieblingsfach – heute ist er CEO von „Oktav“ und Vortragender für E-Marketing. Foto: Oktav

Oft hört man Leute sagen dass sie ihr Hobby zum Beruf machen wollen. David Kitzmüller lehrt nebenberuflich an der FH Steyr E-Marketing und hat es geschafft ALLE seine Hobbies in den beruflichen Kontext zu übertragen. Als leidenschaftlicher Musiker hat er die Idee für den ersten Musiknoten-Streamingdienst entwickelt – seit März 2018 ist das Angebot von Oktav online zu finden. Neben Musik interessiert sich David Kitzmüller für das Thema Reisen, Fitness und Gesundheit und betreibt passend dazu mit viel Engagement und Liebe zum Detail die Blogs Ausreiser.com und Gesundheit-blog.at

Seit 2017 lehrt er an der FH Steyr und gibt im Fach E-Marketing sein Wissen und praktische Tipps an die Studenten weiter. Wir durften ihn auch nach der Lehrveranstaltung mit Fragen löchern, die er uns im Interview beantwortet hat:


Was qualifiziert Sie im Besonderen als Vortragender für E-Marketing?

Ich kann als Vortragender für E-Marketing meine Begeisterung fürs Thema mit Erfahrung aus 10 Jahren Praxis kombinieren. Da macht es Spaß, Wissen weiterzugeben.

Was ist für Sie eine der größten Herausforderungen bei Vorlesungen und warum?

Gerade Blockveranstaltungen sind durch ihre Länge eine Herausforderung für Lehrende wie Studenten. Hier für genug Abwechslung zu sorgen, damit das Wissen auch hängen bleibt, ist sicherlich genauso fordernd, wie die notwendige Flexibilität, wenn sich im Unterricht spannende Diskussionen entwickeln.

Was war Ihr persönliches Lieblingsfach in Ihrer Schullaufbahn und während des Studiums?

Mir hat Musikunterricht durch meine private Leidenschaft in diesem Bereich immer Spaß gemacht. Im Studium (Media- und Kommunikationsberatung, FH St. Pölten) war es dann Medienpsychologie. Ich finde es unglaublich spannend, was sich im Kopf von Menschen abspielt, wenn sie Medien konsumieren.

Welche Entwicklungen werden in den nächsten zehn Jahren die Möglichkeiten im E-Marketing am stärksten beeinflussen?

Ich denke, dass wir das Internet – so wie wir es heute erleben – in 10 Jahren nicht wiedererkennen werden. Unsere Umwelt geht zunehmend als “Internet der Dinge” ans Netz und wird dabei durch Trends wie Spracherkennung zunehmend unabhängiger von Screens. Wir werden uns ziemlich sicher von Tastatureingaben verabschieden und in Zukunft mehr unsere Stimme zur Kommunikation mit Maschinen nutzen. Das wird unabsehbare Umwälzungen im E-Marketing mit sich bringen.

Worauf könnten Sie im Arbeits/Studienalltag nicht verzichten?

Neben den digitalen Helferlein benötige ich immer Stift und Papier in der Nähe, damit ich Inhalte spontan veranschaulichen kann.

Angenommen Sie starten als berufsbegleitender Student in das erste Semester – worauf freuen Sie sich?

Ich fände es spannend, für den eigenen Beruf am laufenden Band neue Inputs zu bekommen. Es ist nirgendwo einfacher am Ball zu bleiben, als während eines Studiums.

Mal ganz ehrlich: Welche Charaktere von Studenten können Sie gar nicht leiden? Wirkt sich Sympathie manchmal vielleicht auch auf die Benotung aus?

Ich finde es wichtig, in der Arbeit mit Menschen nicht jene zu benachteiligen, zu denen ich nicht sofort einen Draht finde. Mir macht es Spaß, gemeinsam Inhalte zu erarbeiten – je mehr Studenten sich dabei einbringen, umso einfacher ist es, Lehrveranstaltungen interessant zu gestalten.


Wordrap…

FH oder Uni?

FH

Freizeit ist für mich wenn …

der Kalender frei ist.

Der größte persönliche Erfolg?

Mein gelungener Schritt in die Selbständigkeit

Sport oder Couch?

Zuerst Sport, dann aber auch gerne die Couch

Geld oder Glück?

Glück (kann man nicht kaufen)

Die drei Wünsche an die Fee/den Djinn?

3x Gesundheit